Bericht vom Rinder-Event vom 11.04. - 12.04.2009


geschrieben von Sylvia

Die Osterhasen waren ausgebucht, „Her mit den Rindern!“ war Ostern die Devise auf der Gatz-Ranch. Am Freitagabend war es endlich soweit, die Rinder kamen. muhIhr Zuhause für die nächsten Tage wurde von Andy schön muggelig hergerichtet, damit wir am nächsten Tag unseren Spaß mit den Rindern haben.

Das Motto dieses Events lautete: „Pleasure-Cutter meets Profis“. Samstag früh trafen wir uns beim gemeinsamen Frühstück um den Tagesablauf zu besprechen. Am Vormittag wurden die Rinder zuerst gemeinsam zu einer Herde gesettlet. So ritten wir Runde für Runde im Kreis um die Rinder. verrückte Kuh Zwischendurch ritt einer nach dem anderen immer mal wieder durch die Herde, um zu überprüfen, ob die Rinder sich schon als Herde fühlten. Nach einer guten ¼ Stunde war die Herde gut gesettlet, das Cutting konnte beginnen! Einer nach dem anderen ritt in die Herde, um ein Rind von der Herde zu trennen. Dabei trieben wir die Herde wie einen Fächer vor uns her, bis sich die Gelegenheit ergab, und sich ein Rind anbot. Dabei war es hilfreich, die Schulter des Pferdes zu heben. Wenn wir das befolgt hatten, war es ein Kinderspiel, sich mit dem Pferd zwischen das Rind und die Herde zu schieben. Jetzt begann der schwierige Teil des Cuttens: das Rind davon abzuhalten, sich wieder der Herde anzuschließen. Die schnellen Wendemanöver der Rinder hielten uns auf Trab bzw. im Galopp, die Rinder haben uns des Öfteren ausgetrickst. bähDas Wichtigste dabei war: erst Stoppen, dann Wenden! Das Wenden erfolgt immer durch eine schnelle Hinterhandwendung (Rollback) mit dem Pferdekopf Richtung Rind. Die wichtigste Regel lautete dabei: Immer bei der Herde bleiben! Nicht blindlings dem einzelnen Rind hinterher jagen, sondern auf Höhe des einzelnen Rindes bei der Herde warten. Dadurch ist der Weg fürs Pferd kürzer und fürs einzelne Rind länger. Puh, zuviel Input! Irgendetwas haben wir immer vergessen und -schwups- war das Rind wieder in der Herde verschwunden. nananananaMarions Lieblingssatz: „Bleib bei der Herde!“ klingt mir noch heute in den Ohren. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei, Schnurz lockte mit leckeren Gerichten zur Mittagspause.

Nachmittags haben wir zuerst das Gelernte vom Vormittag wiederholt, anschließend zeigten uns die Profis das Roping. Die Rinder suchten des Öfteren bei den zuschauenden Pleasure-Cuttern zu ihrem Leidwesen Zuflucht. PanikDas Angebot, das Roping selbst auszuprobieren, habe ich dankend abgelehnt. Ich hätte mich wahrscheinlich mit dem Lasso entweder selbst oder mein Pferd gefesselt. Nur Marion war mutig genug, es auszuprobieren. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Marion hat genauso oft wie die Profis getroffen. Die Zeit verging wie im Fluge, ein ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende.

Sonntag früh trafen wir uns müde, aber voller Tatendrang wieder alle zum gemeinsamen Frühstück. Am Vormittag begannen wir mit dem Cutting, danach war wieder Roping-Time. Anschließend probierten wir einen Teil des Working Cowhorse aus: Wir versuchten, ein einzelnes Rind an der langen Seite der Hallenbande neben uns herzutreiben. Dies gestaltete sich viel schwieriger als es aussah. Wieder raste die Zeit, viel zu schnell war der Vormittag rum. Die Mittagspause verbrachten wir bei einem gemütlichen Osterbrunch.

Nachmittags begannen wir wieder mit Cutting, wobei Tommy uns unfreiwillig eine unterhaltsame Show-Einlage bot. Nachdem Marion mit Buddy ein einzelnes Rind erfolgreich gecuttet hatte, blieb das Rind direkt vor Tommy stehen. Tommy stand neben seinem Pferd, ging auf das Rind zu und machte eine Drohgebärde. Das Rind ließ sich nicht lange bitten, und nahm die „Einladung“ dankend an. wilde Kuh Im nächsten Moment lag Tommy auf dem Boden, anschließend hatte das Rind mein Pferd im Visier. Es rammte Smoky von hinten, der daraufhin nach vorne schoss. Wie unhöflich! motzDumm nur, dass ich gerade sehr entspannt drauf saß. Zu entspannt, wie ich schnell merkte, mich hat der Satz nach vorne von Smoky fast aus dem Sattel gehauen. Ich konnte mich gerade so noch halten, und mein Bedarf an Action war gedeckt. HilfeZum Schluss probierten wir uns noch am Team-Penning. Wir bildeten drei Gruppen à drei Reiter und los ging’s. Wir hatten viel Spaß zusammen, und Marion stoppte die Zeiten der jeweiligen Teams. Da die männlichen Teilnehmer zusammen ein Team bildeten, entwickelte sich schnell ein lustiger Geschlechterkampf. Mann FrauEin absolut gelungener Abschluss, wir freuen uns alle sehr auf eine baldige Wiederholung!

Danke an:

- Marion: für Deine lehrreichen Tipps

- Tommy: fürs Organisieren des Rinder-Events

- Andy: fürs Organisieren der Rinder

- Schnurz: für Deine perfekte Bewirtung, die besten Gerichte überhaupt!

- Detlef und Julia: für Eure tollen Fotos Bilder

- die zahlreichen unsichtbaren Helfer


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